Konstanz, 9. Januar – Mit einer Kundgebung am Freitag, den 9. Januar, um 17 Uhr auf der Marktstätte in Konstanz, haben die Jungen Liberalen Konstanz auf erhebliche Missstände im baden-württembergischen Bildungssystem aufmerksam gemacht. Redebeiträge hielten Anja Widenmann, Spitzenkandidatin der Jungen Liberalen Baden-Württemberg für die Landtagswahl, sowie Patrick Konopka, FDP-Landtagskandidat für Konstanz-Radolfzell.  

In ihren Reden kritisierten sie insbesondere marode Schulgebäude, fehlende Ausstattung und eine jahrelange Unterfinanzierung von Bildung.  

Patrick Konopka machte dies gleich zu Beginn mit einem zugespitzten Bild deutlich: „Manchmal, wenn wir über Bildung sprechen, müssen wir leider auch über Toiletten sprechen“. Diese stünden sinnbildlich für den Zustand vieler Schulen im Land und zeigten, welchen Stellenwert Bildungspolitik derzeit habe.   

Die Missstände seien dabei nicht nur ein landespolitisches Problem, sondern zeigten sich auch ganz konkret vor Ort. Raummangel, fehlende Materialien und improvisierter Unterricht seien an vielen Schulen längst Realität und erschweren gute Bildung täglich – für Schülerinnen und Schüler ebenso wie für Lehrkräfte.  

Inhaltlich plädieren die Jungen Liberalen für ein leistungsorientiertes und durchlässiges Bildungssystem, das individuelle Stärken fördert und Aufstieg ermöglicht. Bildungsgerechtigkeit bedeute nicht Gleichmacherei, sondern passgenaue Bildungswege und echte Chancen für unterschiedliche Talente.  

Abschließend forderten die Jungen Liberalen mit Blick auf die Landtagswahl am 08.03.26 einen bildungspolitischen Neustart in Baden-Württemberg. Bildung dürfe nicht weiter kaputtgespart werden, sondern müsse als zentrale Investition in die Zukunft junger Menschen verstanden werden.  

Hier veröffentlicht am 17.01.2026