Die Jungen Liberalen Konstanz haben eine öffentliche Umfrage zum neuen Busfahrplan der Stadt Konstanz durchgeführt und nun die Ergebnisse veröffentlicht. Insgesamt nahmen 137 Bürgerinnen und Bürger an der Befragung teil – und die Rückmeldungen fallen deutlich kritisch aus. Viele Teilnehmende bemängeln verschlechterte Verbindungen, den Wegfall zentraler Linien sowie unpraktische Taktungen, die den Alltag spürbar erschweren.
Besonders häufig kritisiert wurden die Linien 11 und 12 sowie die Linien 9B und 9C. Alltägliche Strecken dauern nun erheblich länger und zusätzliche Umstiege werden nötig. Auch die Anbindung des Stadtteils Paradies wird vielfach als unzureichend bewertet. Zahlreiche Befragte wünschen sich, dass die Linie 9A wieder wie zuvor dorthin fährt. Darüber hinaus berichten viele Teilnehmende von überfüllten Bussen und zu seltenen Taktungen während der Hauptverkehrszeiten.
Die Gesamtbewertung des neuen Busfahrplan fällt entsprechend schwach aus: Auf einer Skala von 1-5 vergeben die Bürgerinnen und Bürger überwiegend nur 2 Punkte. Die Jungen Liberalen Konstanz sehen darin ein klares Signal an die städtische Verkehrspolitik. Der aktuelle Fahrplan werde den Mobilitätsbedürfnissen vieler Menschen nicht gerecht, heißt es seitens der Jungen Liberalen Konstanz. Man hoffe daher, dass die Stadtverwaltung die Kritik ernst nimmt und zeitnah Verbesserungen prüft.
Insgesamt macht die Umfrage deutlich, dass der Busplan aus Sicht vieler Konstanzerinnen und Konstanzer keinen verlässlichen oder alltagstauglichen öffentlichen Nahverkehr gewährleistet. Die Jungen Liberalen fordern deshalb eine zügige Überarbeitung des Busfahrplans, um wieder ein nutzerfreundliches und bedarfsorientiertes Angebot sicherzustellen. Sie begrüßen, dass sich der Stadtrat nun intensiv mit dem Thema befasst, und hoffen, dass dabei auch die Rückmeldungen der Bürgerinnen und Bürger ernsthaft berücksichtigt werden.
Hier veröffentlicht am 17.01.2026